Barbara-Bier brauen 2012

Ein besonderer Kommissionsanlass

Bei den Vorbereitungen zur Barbarafeier 2012 wurde die in Vorjahren bereits mehrfach geäusserte Idee, für den Apéro nach der Generalversammlung unser eigenes Barbarabier zu brauen, wieder einmal aufgegriffen. Nun aber entschlossen wir uns, das Vorhaben in die Tat umzusetzen und reservierten uns so einen Termin für den entsprechenden Anlass. Und so galt es als abgemacht, dass wir den Kommissionsanlass 2012 mit den Vorbereitungen für die Barbarafeier verbanden.

So trafen sich, angeführt von unserem Präsidenten Markus Waldvogel, die weiteren Mitglieder der Kommission am Sonntag 7. Oktober 2012 um 10:00 Uhr vor dem Lokal des Vereins Unser Bier an der Hochbergerstrasse in Basel ein: Statthalter Markus Grieder, die Beisitzer Martin Atz, David Sassan Müller und Marc D. Grüter sowie die Finanzabteilung mit Revisor Philipp Hegi, Supléant Christian Zeller und Kassier Roger Heiniger. Dort wurden wir vom Vereinsbrauer Jörgen Robert empfangen, welcher uns in den ersten Minuten des Anlasses über die Geschichte des Vereins sowie des Vereinslokals informierte und uns dann sogleich nach unserem Brauwunsch (Dunkel oder Hell) befragte.

Der erste Schritt zu unserem eigenen Bier bestand darin, das dafür nötige Malz zu schroten und einzumaischen (Zugabe von Wasser). Der Inhalt des Kochtopfes musste auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt werden, um die diversen in der aufzukochenden Lösung enthaltenen Aminosäuren aufzuspalten. Während dieses Vorgangs, des Maischens, welcher 45‘ dauerte, wurden wir von Robert weiter über die Geschichte und Entwicklung des Bierbrauens aufgeklärt. Parallel zu diesen Erläuterungen stand uns eine feine Auswahl an vier Biersorten zur Verfügung, an welcher wir uns während des ganzen Anlasses gütlich tun durften.

Nach dem Maischen folgte das sogenannte Abläutern, d.h. ein Nachguss mit Wasser bei einer bestimmten Temperatur des Gebräus. Anschliessend wurde der berühmte Hopfen dazugegeben. Der folgende Prozess des Hopfenkochens dauerte wieder ca. eine Stunde. Dann musste der Inhalt des Kochtopfes gekühlt werden, bevor die Hefe beigegeben wurde.

Und so verging die Zeit relativ rasch, plötzlich war es Abend geworden. Nachdem der Brauvorgang abgeschlossen war, liessen wir den Tag bei gemütlichem Beisammensein mit Robert ausklingen und verliessen schliesslich kurz nach 19:00 Uhr das Lokal, gespannt, wie das Bier für unsere Barbarafeier wohl werden würde.